Diesmal gibt es gleich zwei Berichte

A) Mitgliederoffene Vorstandssitzung 
     zur Jahreseröffnung bei der 
     Firma Dauwalter  

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11. Januar 2019, Immenstaad  


Unser Mitglied Robert Dauwalter hat uns an diesem Abend für unsere erste Vorstandssitzung in 2019 seine Räume zur Verfügung gestellt. Er und seine Tochter Vera haben uns toll bewirtet. Und wir durften uns seinen Betrieb und die faszinierenden Produkte seines Unternehmens anschauen

Abb 1 Dauwalter GmbH

Die Firma Dauwalter richtet Hotels und Luxuswohnung komplett ein. Dazu stehen ihr eine kreative Architektin zur Verfügung sowie die Kernzelle der Firma, die Schreinerei. Eine durchgehende Kette vom Architekturentwurf über CAD/CAM bis zu Fertigung und der Auswahl und Verwaltung von unterschiedlichsten Lieferanten befähigt das Unternehmen zu seiner Lieferfähigkeit „alles aus einer Hand“. Im ganzen Bodenseegebiet und darüber hinaus bis hin nach Berlin wird die Fähigkeit, eine vollständige Einrichtung aus einer Hand zu bekommen, nachgefragt. 

Abb 2 Beispiel für ein Arbeitsergebnis der Dauwalter GmbH


Es ist fast egal, in welchem Hotel oder in welcher Gaststätte Sie am Bodensee sind; wenn Sie eine vornehme Einrichtung mit Wohlfühlcharakter sehen, ist diese mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Hause Dauwalter.


Ein Beispiel dafür bietet die Abbildung 2.

Abb 3 Vorstandssitzung; v.l.n.r Gast C. Bangert (KV MIT Ravensburg), W. Endres, R. Dauwalter, R. Dworak



Nach der Führung durch das Unternehmen haben wir
dann in guter Stimmung (siehe Abbildung 3) unsere Sitzungsarbeit begonnen




Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Aktionen und Events in 2018

-   Besuch Holzhandel Baumann (April)
-   Spargelessen mit Bericht zur Digitalisierung im Bodenseekreis (Mai)
-   Digitalisierung im Handwerk (Juni)
-   Unternehmergespräch mit Staatssekretärin Katrin Schütz (November)
-    7 Vorstandssitzungen/ 5 Bezirkssitzungen/ Delegiertenteilnahme am
      Landesmittelstandstag in 
Rust/Sommerfest des Parlamentskreis Mittelstand in
      Berlin/CDU Kreisparteitag in Bambergen/5 Sitzungen Landesfachkommissionen
      Digitalisierung sowie Wissenschaft und Forschung in Stuttgart
-    7 neue Mitglieder seit 11/2017

Was haben wir in 2019 vor

-         Besuch Firma IFM in Tettnang (bereits erfolgt, siehe unseren Bericht)
-         Folgeprüfung von Gesetzen, Bürokratieabbau (Zusage Fr. Dr. G.
      Meister-Scheufelen, Vorsitzende des Normenkontrollrates BaWü)
-         Was steht hinter dem Schlagwort Digitalisierung (informativer Vortrag)
-         Spargelessen (festgelegt auf den 19. Mai 2019)
-         Mitglieder-/Hauptversammlung mit Neuwahlen
      (vermutlich September 2019).

Einige andere Ideen kamen noch auf den Tisch (Wirtschaftskapitalismus des totalitären China und Auswirkungen auf uns/Fachkräftemangel (Zuwanderungsgesetz, etc.)/Selbständigkeit, Startups, staatliches Risikokapital (Fond mit Unternehmensbeteiligung)/Bildung/KI/Fake News…), wobei aufgrund der damit verbundenen Arbeit höchsten noch eine weiter Veranstaltung durchgeführt werden kann. Bei der Auswahl sollen auch unsere Mitglieder mitbestimmen. 

Wie wollen wir uns zukünftig aufstellen

Innerhalb der MIT und der CDU wollen wir auf mehr Mitbestimmung von unten nach oben drängen. Einige Vorschläge hierzu wurden auf dem Landesmittelstandstag über Delegiertenanträge eingereicht.

Im Übrigen werden wir uns auf eine regionale Wirksamkeit konzentrieren.




B) Werksbesichtigung bei ifm electronic

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18. Januar 2019, Tettnang


Abb 1 ifm-Vertretungen in dunkel gefärbten Ländern (Bild ifm)

Schaut man sich die Standorte des Unternehmens weltweit an (siehe Google-Maps-Ansicht in Abbildung 1) dann wird einem schnell klar, dass dieses Unternehmen zu den Global Playern gehört. Mit mehr als 7000 Mitarbeitern, davon etwa die Hälfte im Bodenseeraum, ist dieser Mittelständler einer der großen in unserem Kreis.

Trotzdem überrascht es, dass die ifm electronic relativ wenigen hier bekannt ist. Dabei sind seine Produkte allgegenwärtig. Der Sensorhersteller ist jedoch mit seinen Sensoren in den meisten Fällen nicht beim Endkunden und damit für diesen nicht sichtbar. Diese befinden sich in den Produkten der Automobil-, Stahl- und Lebensmittelindustrie, bei der Windenergie und vielen mehr. 

Abb 2 ifm-Sensor im harten Einsatz (Bild ifm)

Messen, steuern, regeln – wenn es um wegweisende Automatisierungstechnik geht, ist die ifm electronic gmbh der ideale Partner. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen und Systeme für die industrielle Automatisierung. 

Heute zählt das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen mit rund 7000 Beschäftigten in 80 Ländern zu den weltweiten Branchenführern. Als Mittelstandskonzern vereint ifm die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers.

Abb 3 MIT- und FOWIK-Mitglieder folgen dem Vortrag von ifm-Mitarbeiter Frank Watzlawik

Um sowohl den eigenen Mitgliedern bzw. denen des Forums Wissenschaft und Kunst Meersburg e.V. (FOWIK) als auch der Öffentlichkeit die ifm electronic etwas präsenter zu machen, hatten wir um einen Werksbesuch bei der ifm gebeten.

Abb 4 Besuchergruppe in Schutzkleidung; ifm-Mitarbeiter Frank Watzlawik ganz links


Ohne Bürokratie und mit fast Lichtgeschwindigkeit hat dies dann der bei ifm zuständige Mitarbeiter, Frank Watzlawik, auch umgesetzt. Wir, über 20 Mitglieder aus der MIT Bodensee, MIT Ravensburg und der FOWIK wurden von ihm empfangen, erhielten einen umfassenden Überblick über das Unternehmen (siehe Abbildung 3) und durften zum Abschluss auch in die Fertigung (siehe Abbildung 4, Besuchergruppe in leitfähiger Schutzkleidung).

Abb 5 ifm Ausbildungsbroschüre (Bild ifm)

Obwohl ifm mit inzwischen fast einer Milliarde Euro Umsatz und über 3300 Mitarbeitern zu den ganz Großen im Bodenseekreis zählt und als moderner Arbeitgeber einen Frauenanteil von über 50% präsentieren kann, hat auch dieses Unternehmen inzwischen enorme Schwierigkeiten, neuen Mitarbeiter zu finden. Obwohl europaweit gesucht wird und neuen Mitarbeitern bei der Wohnungssuche geholfen wird und trotz aller Werbung in den Medien und großer Verdienste in der Schulung (siehe auch Abbildung 5, Ausbildungsbroschüre), passt der Aufbau von Fachkräften in keiner Weise mehr zur Entwicklungsgeschwindigkeit der Firma.

Hier möchten wir etwas beitragen und werden versuchen, unsere gewonnen Erkenntnisse zu verbreiten und damit dem Unternehmen zu helfen.  Herzlich bedanken wir uns bei der ifm electronic gmbh und insbesondere bei Herrn Watzlawik für die Einblicke, die wir in die Firma nehmen durften.